Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stehen im täglichen Lebeneiner Vielzahl von Problemen gegenüber, die die Lebensführung nicht nur im häuslichen Bereich beeinträchtigen, sondern auch ihre Teilnahme am Leben der Gemeinschaft erschweren. Treppen, unebene Gehwege, ein Bordstein oder eine Stufe sind für die meisten von uns kein Problem, für Mobilitätsbeeinträchtigte können sie aber ein Hindernis sein, das sie allein nicht überwinden können.
Wenn Menschen vorübergehend oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, müssen sie ihre täglichen Wege besonders sorgfältig planen und wissen, wie sie am besten von A nach B kommen, also ohne Barrieren, Umwege und Gefahren. Was so banal klingt, ist für Betroffene nur all zu oft eine kaum zu bewältigende Herausforderung, denn die Architektur des öffentlichen Raumes hat diese besonderen Bedürfnisse bisher häufig vernachlässigt oder schlichtweg vergessen.
Unser Verein hat sich dieser Problematik angenommen. Fachlich unterstützt und angeleitet von der Behindertenbeauftragten des Landkreises Barnim, Sabine Jäger, entstand in Kooperation mit der Tanmed GmbH Verlags- und Personalservice eine „Stadtkarte Bernau für Menschen mit Handicap".
In seinen einzelnen Teilabschnitten wurde das Projekt gefördert von der Agentur für Arbeit Eberswalde, der LASA Brandenburg und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der Initiative „Regionalentwicklung stärken - Langzeitarbeitslose schneller integrieren" des Landkreises, die Stadt Bernau übernahm einen Druckkostenzuschuss. Grundlage der neuen Stadtkarte sind umfangreiche Datensammlungen und Aufzeichnungen, die in zahlreichen Ortsbegehungen im Stadtgebiet aufgenommen und anschließend maßstabgetreu abgebildet wurden.
Der Stadtplan ist in der Bernauer Tourismusinformation erhältlich.
Folgeprojekt ist eine ebensolche Stadtkarte für Eberswalde, Starttermin ist der 01.04.2008, ein analoges Projekt für Schwedt ist in Vorbereitung.
Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung
http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/service/termine/?termin2=1931
Prävention wirkt
17. Kongress Armut und Gesundheit
PRÄVENTION WIRKT!
Der Kongress Armut und Gesundheit zieht um: neue Zeit - neuer Ort.
Freitag und Samstag, den 09. und 10. März 2012
in der Technischen Universität Berlin
Alle weiteren Informationen auf www.armut-und-gesundheit.de