Menschen mit Behinderungen haben einen besonderen Anspruch auf unsere Unterstützung und Solidarität. Die Verminderung oder der Verlust des Sehvermögens ziehen für Betroffene und ihre Angehörigen zumeist tiefe Einschnitte im täglichen Leben nach sich.
Menschen, deren Sehvermögen erheblich nachlässt oder ganz verschwindet, müssen lernen, sich neu zu orientieren und zu bewegen, ihre Angehörigen und Freunde wollen wissen, wie sie die oder den Betroffene/-n aktiv unterstützen können, eine neue Selbstständigkeit, Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten und damit neues Selbstbewusstsein zu erlangen. Zahlreiche öffentliche und private Einrichtungen, Behörden, Vereine und Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Rat, aber all zu oft kennen die Betroffenen die Angebote und Kontaktadressen nicht und bleiben daher hinter ihren Möglichkeiten zurück. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der vielfältigen Hilfen, die Menschen mit (Seh-) Behinderungen heute in allen Lebensbereichen zur Verfügung stehen, sind geeignete Informationen.
Der Wegweiser für Sehbehinderte und Blinde im Landkreis Barnim enthält Kontaktdaten von Ansprechpartnern und Dienstleistern sowie wichtige Ratschläge für Blinde und Sehbehinderte und vermittelt damit Betroffenen, ihren Angehörigen und Freunden, aber auch sonstigen Interessenten in kompakter und übersichtlicher Form, geordnet nach Sachgebieten und Zuständigkeiten, nützliche Informationen und Hilfestellungen in zahlreichen Alltagsfragen. So soll ein Beitrag geleistet werden zur Eingliederung bzw. Wiedereingliederung von Menschen mit Sehbehinderungen in unserem Landkreis.
Das Projekt wird gefördert vom aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landkreises Barnim im Rahmen der Rahmen der Initiative „Regionalentwicklung stärken - Langzeitarbeitslose schneller integrieren" (REGIONALBUDGET). Der Wegweiser erscheint am 6.Juni, dem jährlichen Tag der Sehbehinderten, als Printausgabe und zeitgleich auch als Audio-CD im DAISY-Format.
Die Broschüre finden Sie hier im pdf-Format.:
ein Beitrag von Dr. Rainer Hübner
Es geht wieder einmal um die Trunksucht. Ein neues und doch altes Medikament macht Furore. Anlass ist ein jetzt auch ein in Deutschland erschienenes Buch des französischen Autors Oliver Ameisen mit dem Titel
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