Präambel
Gesundheitsförderung erfordert einen komplexen Ansatz und ist eine auf das Individuum ausgerichtete gesamtgesellschaftliche Aufgabe ersten Ranges. Nur unter Zugrundelegung der Ursachen-Wirkungszusammenhänge von individuellen Verhaltensweisen und Lebensumständen der Bürger können auch Maßnahmen der Prävention, Kuration und Rehabilitation längerfristig erfolgreich sein. Es geht um die Aufklärung, Beratung und Befähigung eines jeden Bürgers/einer jeden Bürgerin, gesundheitsschädigendes Verhalten zu erkennen und es zugunsten eines gesundheitsfördernden Lebensstiles zu verändern. Begreift eine Gesellschaft das als ihr ureigenstes Anliegen, dann bewegt sie sich in die Richtung einer Gesundheitsgesellschaft, die sich in einem aktiven System der Gesundheitsentwicklung strukturiert. Auf diesem Feld sind Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildungswesen die Hauptakteure. Dafür die gesellschaftlichen Kräfte zu bündeln, bedarf es erstrangiger Informations- und Kommunikationssysteme und Weiterbildungsangebote.
Das Netzwerk Gesundheit und Kommunikation e.V. setzt sich aktiv für ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis ein und orientiert sich u.a. an den von der Weltgesundheitsorganisation deklarierten Prinzipien.
Das Netzwerk beruht auf dem freiwilligen Zusammenschluss seiner Akteure und nicht auf einer behördlichen Verfügung. Die Eigenständigkeit seiner Mitglieder und deren Aktivitäten werden nicht eingeschränkt. Die Mitglieder verpflichten sich, die Ziele des Vereins aktiv zu verfolgen.
Angelpunkt sind die im Netzwerk zusammen gefügten Kompetenzen. Die Bürger sollen durch die Arbeit des Netzwerkes verstärkt die Möglichkeit erhalten, die Verbesserung ihrer Gesundheit und deren Bedingungen in eigener Verantwortung zu beeinflussen. Dabei fördert das Netzwerk die Partnerschaften zwischen Gesundheitsberufen und Patienten, engagiert sich für Gesundheitsförderung und Prävention und bietet allen Interessierten Information und Unterstützung.
ein Beitrag von Dr. Rainer Hübner
Es geht wieder einmal um die Trunksucht. Ein neues und doch altes Medikament macht Furore. Anlass ist ein jetzt auch ein in Deutschland erschienenes Buch des französischen Autors Oliver Ameisen mit dem Titel
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